![]() Prinz Jens von Steinweg und die kleine Dagi |
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Es war einmal... ein stolzer, mutiger und stets gut gelaunter Prinz Namens Jens von Steinweg. Er lebte in einem kleinen, schönen und bewundernswerten Dörfchen namens Heusenstamm, tief im Märchenwalde und besaß ein wundervolles Schloß an der Ostendstraße! Eines Tages saß er in seinem mit viel Liebe und Arbeit kreiertem Schloßgarten und bemerkte, daß zum vollkommenen und erstrebenswertem Glück eine Prinzessin fehlte. Schön, temperamentvoll und lustig sollte sie sein. Große Feste feiern und Bier trinken müßte sie können, dachte sich Prinz von Steinweg! So sollte ein Rugby-Turnier fürs ganze Volk veranstaltet werden, an dem die talentiertesten und hübschesten Jungfern des ganzen Landes gegeneinander antreten mußten. Die Gewinnerin dürfte voller stolz sein zukünftiges Weib werden. Gesagt, getan!! So ritten seine Knappen aus, um die frohe Botschaft im ganzen Märchenlande zu verkünden. Als die kleine Dagi dreckig und verstaubt, von schweren Arbeit gezeichnet, auf dem Heimweg war, begegnete ihr das Schneewittchen und die sieben Zwerge. Schnell fragt sie das Schneewittchen: "Wo eilst Du denn so geschwind hin?" Und so erzählte es der kleinen Dagi von dem bevorstehenden Turnier und den Vorhaben des Prinzen von Steinweg. Von der Intuition geleitet und den Euphorien angesteckt, wollte die kleine Dagi sich sogleich auf den Weg zum Turnier machen. "Oh Schreck, ich hab ja nur schmutzige Kleider und noch nie solch ein Turnier bestritten" dachte die kleine nun schüchterne Dagi, als sie erschrocken an sich herunter blickte. Traurig und geknickt, mit dem Wissen des Scheiterns, führte sie ihren Heimweg fort. Auf ihrem weiteren Weg traf sie Rotkäppchen das voller Neugierde fragte:" Kleine Dagi, warum schaust du den so traurig? Wenn du mich in deinen Schmerz einweihst will ich dir helfen so gut es meine Kräfte vermögen." Nachdem die Kleine ihrer traurig Geschichte preis gab, nahm das Rotkäppchen einen kleinen Frosch aus seiner Tasche und reicht ihn der kleinen Dagi. "Geh schnell zum Martinsee, bringe den Frosch an den Tümpel, küsse ihn und drei Wünsche werden dir frei stehen!" So geschah es. Die kleine, nun wieder frohe Dagi wünschte sich eine gute Rugby-Mannschaft die sie aufnimmt und integriert, ein wunderschönes Trikot mit goldenen Rugpy-Schuhen und das Talent und die Schnelligkeit einer herausragenden Spielerin. "Doch höre!", sprach der Frosch: "um zwölf Uhr Nachts wird der Zauber vorbei sein und alles wird sein wie je zuvor!" Freudig lief die kleine Dagi zum Turnier. Spielte herausragend, gewann und konnte schnell das Herz des Prinzen von Steinweg erobern, der vergnügt das rege Treiben auf dem Sportplatz beobachtet. Bis tief in die Nacht wurde gesunken, gefeiert und getanzt. Um zwölf Uhr ertönte erschreckend laut die Glocke des Kirchturms und schlug zur Mitternachtsstunde. Die Worte des Frosches wurden der kleinen Dagi schnell in Erinnerung gerufen, so daß ihr nur die Flucht blieb, um den wundervollen Zauber zu vertuschen. Um besser laufen zu können zog sie ihren goldenen Schuh aus, sprang über die Mauern und rannte von Dannen. Prinz von Steinweg, der sich unsterblich in das Mädchen Namens Dagi verliebte, fand den Schuh und machte sich sogleich auf die Suche nach seiner neuen, großen Liebe. Das ganze Märchenland wurde vergeblich durchsucht und dicke, dunkle Wolken zogen am Horizont auf. Doch plötzlich traf der nun schon ganz und gar verzweifelte Prinz das Rumpelstielschen und fragte es hoffnungsvoll nach Rat. Nach einer Flasche Bärwurz wurde das Wesen redselig und erzählte in verwirrenden Sätzen von einer Schreinerei in der ein schönes Mädchen arbeite. Von Hoffnung getragen ritt Prinz von Steinweg zur besagten Schreinerei um das hübsche Mädchen Namens Dagi zu finden. Nach einem langen Ritt über Stock und Stein wurde er am Rande des Waldes fündig. Dort saß das kleine Mädchen mit einem verschmitzten Lächeln auf einer Holzbank und probierte den golden Schuh an, der ihr hoffnungsvoll vom Prinzen überreicht wurde. Na!? Paßt er, was glaubt ihr? Überglücklich nahm er nun seine Dagi in die Arme und ließ sogleich eine große Hochzeit verkünden an der das ganze Volk teilhaben durfte. Und wenn... |